Gute Geschichten sind Kannibalen: Sie verschlingen ihren Leser. An der Seite des Helden tritt er in dessen Welt ein, unterstützt ihn, berät ihn, beschützt ihn, nimmt seine Position ein, versteht ihn.
Warum sind besonders solche Geschichten mitreißend, in denen der Protagonist gegen das übermächtige Böse kämpft?
Eine grundlegende Idee hinter Iliya und dem ›Museum der Imagination und Möglichkeit‹ besteht darin, dass mitreißende Erzählungen uns prägen. Dies ist nicht nur Bedingung, sondern Verantwortung. Soll das Gute alles Böse zur Hölle schicken? Muss der Verlierer blamiert werden und sich dabei noch einen flotten Spruch des Helden gefallen lassen?
Woher kommt diese Vorstellung?

Die Herausforderung, der ich mich stellen möchte, ist es fesselnde Welten zu erschaffen, in denen es weder Verlierer gibt, noch Bösewichte zu besiegen gilt.
Das spannende Ende soll dem geschuldet sein: Wie können alle Gewinner sein.

Wie können wir alle Gewinner sein, nicht Sieger?
Eine spannende Frage, die Gewalt ausschließt.

Titelblatt

Auf einem Flohmarkt findet Ella einen Mantel in den nicht nur sie sich sofort verliebt, auch ihr Opa scheint von diesem Kleidungsstück tief berührt zu sein. Bei Kaffee und Apfelstrudel erzählt er seiner Enkelin darauf von seiner ersten Liebe.

Zu dieser Geschichte aus dem Museum für Imagination und Möglichkeit gehört - nein, kein Mantel. Wer wissen möchte um was für ein Ausstellungsstück es sich hier handelt der ist herzlich eingeladen, sich die Kurzgeschichte »Der Mantel« kostenlos und DRM-frei herunterzuladen.
Einen herzlichen Dank an Rainer Zenz, der das ePub-Layout überarbeitet hat.

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